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Namibia von A - Z

Angeln
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Essen und Trinken
Feiertage
Fotografieren
Geld
Gesundheit
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Klima
Kreditkarten
Permits
Sprachen
Tanken
Telefonieren
Unterkünfte
VisumZeit
Zoll


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Angeln

Die planktonreichen küstennahen Gewässer sind ein Paradies für Angler and Fischer. Das Brandungsangeln auf den Kupferhai stellt eine besondere Herausforderung dar. Ein Angelschein an der Küste ist nicht erforderlich, allerdings dürfen manche geangelten Seefische eine bestimmte Grösse nicht unterschreiten. Ausserdem sind maximale Fangquoten geregelt. Süsswasserfische kann man in den Stauseen am Hardap Dam, im Daan-Viljoen Park, am Fischfluss and am Von-Bach-Dam, einem Stausee in der Nähe von Okahandja, angeln. Angelscheine sind an Ort und Stelle und im Büro der Naturschutzbehörde erhältlich.



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Autofahren

Der nationale Führerschein wird nur in Verbindung mit dem Internationalen Führerschein anerkannt.
Achtung, Linksverkehr! Auch in Namibia gelten die internationalen Verkehrszeichen. Es besteht Anschnallpflicht in Fahrzeugen mit Gurtausrüstung. Die Höchstgrenze des Blutalkoholgehalts liegt für den Fahrer bei 0,8 Promille.

Besondere Vorsicht nach Regen und auf Staubstrassen bzw. auf der "Pad" ist angebracht, denn die Bodenhaftung auf Sand, Schotter and Wellblechpiste ist eingeschränkt. Von Nachtfahrten wird wegen der unberechenbaren Kollisionsgefahr (mit Tieren) abgeraten. Für bestimmte Gebiete Namibias ist ein Allradfahrzeug empfehlenswert oder sogar vorgeschrieben. Man sollte unbedingt zwei Ersatzreifen mitnehmen, denn auf den Pads mit spitzen Steinen ist eine Panne nicht ausgeschlossen. Die weitere Ausrüstung (Ersatzteile etc.) hängt vom Fahrzeugtyp ab. Jede Tankmöglichkeit sollte man nutzen und immer genügend Trinkwasser mitführen. Wer das Land auf eigene Faust erleben will, kann alle Fahrzeugtypen, vom Klein- bis zum Geländewagen oder ein Wohnmobil am Flughafen bzw. in den jeweiligen Städten mieten. Mietwagen sind generell teuer. Eine sehr hohe Selbstbeteiligung ist zu dem bei Unfällen zu entrichten. Gewöhnungsbedürftig ist der "Four-Way-Stop" an Kreuzungen: Alle Fahrzeuge halten an, und wer als erster kam, startet auch als erster, dann Nr. 2 usw.

Höchstgeschwindigkeit:
Teerstraße 120 kmh
Schotterstraße 80 kmh
Städte 60 kmh



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Automobilclub

Mitglieder des ADAC oder anderer registrierter Automobilclubs können einen Strassenzustandsbericht bei der AA Automobile Association of Namibia (Carl List House), 15, Independence Avenue/Ecke Peter-Müller-Strasse, Box 61, Windhoek, Tel. (0 61) 224201, Fax (0 61) 22 24 46, erhalten. Club-Leistungen, wie Strassenkarten etc. sind nur unter Vorlage der Mitgliedskarte eines Automobilclubs erhältlich.



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Banken

Eurocheque and Eurocheque-Karte kann man getrost zu Hause lassen. In wenigen Banken (und nur dort) werden Eurocheques akzeptiert. Ansonsten kommt man überall mit Bargeld, US-$- and DM Reiseschecks klar (siehe auch unter ,Kreditkarten"). Es empfiehlt sich, den grösseren Teil der benötigten Namibia-$ nach der Ankunft zu wechseln. Den Wechselbeleg für den Rücktausch sollte man aufheben, da maximal N$ 200 pro Person zurückgewechselt werden. Die wichtigsten Geschäftsbanken sind Commercial Bank of Namibia, Bank Windhoek, First National Bank, Standard Bank Namibia. Öffnungszeiten in den grösseren Orten: 9.00-15.30 Uhr (mittags meistens geschlossen), samstags his 11.00 Uhr.

Am Hosekutako Flughafen in Windhoek, gibt es 3 Wechselstuben die in der Regel bei Ankunft aller internationlen Flügen offen sind.



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Elektrizität

220-240 Volt sind der Standard. Es gibt dreipolige Steckdosen bzw. Stecker (15 A). Adapter oder neue Stecker muss man vor Ort besorgen (die in Europa erhältlichen, "Weltreisen-Adapter" passen nicht).



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Essen und Trinken

Das Nahrungsmittelangebot ist mit dem europäischen Standard zu vergleichen; es ist natürlich um einige exotische Früchte erweitert. Supermärkte findet man in jedem Ort an den Hauptstrassen, meist auch mit einem Angebot an Obst, Gemüse and Milchprodukten. Die Qualität ist allgemein gut; Fleisch ist von erstklassiger Qualität und erstaunlich billig. Das Kilo Filet kostet umgerechnet nur rund 8-9 Euro.
Alkoholische Getränke dürfen nur von Spezialgeschäften, den "Bottle Stores", verkauft werden. Hotels, Lodge, Gästefarmen and Restaurants müssen eine Lizenz für den Alkoholausschank besitzen (Y: Wein und Bier dürfen nur mit den Mahlzeiten angeboten werden; YY: Restaurantlizenz, Wein- und Bierausschank und Verkauf; YYY: volle Lizenz, Wein, Bier und Spirituosen).
Namibia ist bekannt für sein Bier gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot, sowie für eine excellente Auswahl an südafrikanische Weinen, die überall erhältlich sind.



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Feiertage

Es ist wichtig, über die Feiertage informiert zu sein, da einige touristische Einrichtungen an diesen Tagen ausgebucht sind: Neujahr, Ostern, Weihnachten und die anderen beweglichen Feiertage sind die gleichen wie in Deutschland.

Zusätzlich gibt es in Namibia:
21. März (Tag der Unabhängigkeit)
4. Mai (Cassinga-Tag)
25. Mai (Afrika-Tag)
26. August (Namibia-Tag oder Heldengedenk-Tag)
10. Dezember (Internationaler Tag der Menschenrechte).

Falls der Feiertag auf einen Sonntag fällt, gibt es ein langes Wochenende, das den folgenden Montag einschließt.



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Fotografieren

Namibia ist ein Traumland für Fotografen. Viele Motive, meist unter reinblauem Himmel oder im Süd-Sommer auch mit dramatischen Wolkentürmen lassen sich aufspüren. Takt und Rücksicht sind immer nötig bei Aufnahmen mit Menschen; hier geht es um Stolz und Menschenwürde. Eine freundliche Bitte um Erlaubnis sollte stets vor dem Druck auf den Auslöseknopf stehen. An der Ausrüstung darf man nicht sparen, wenigstens ein Gehäuse mehr sollte man mitnehmen! Immer daran denken, daß es überall sehr staubig und sandig ist. Wegen des Überangebots an Licht reichen in der Regel Filmempfindlichkeiten zwischen 64 and 100 ASA; in der Dämmerung und bei Tieraufnahmen mit Tele können es auch 200 oder 400 ASA bzw. hochempfindliche Filme sein.

Das Mittagslicht ist für Aufnahmen denkbar ungünstig, die Bilder wirken meist strukturlos und flau. Ausserdem führt das Hitzeflimmern zu Wärmeschlieren, die das Auge nicht wahrnimmt, die aber sehr wohl zu Bildunschärfe führen können. Das allerschönste Abendrot glüht meist eine halbe Stunde nach Beginn des Sonnenuntergangs auf und verschwindet sehr schnell von der Bildfläche. Wer also erst beim begeisternden Anblick der glutroten Sonnenscheibe seine Fotosachen aus dem Alukoffer kramt, hat den schönsten Sonnenuntergang bereits verpasst.
Altes "Traveller-Übel" sind die Flughafen-Kontrollen. Keinesfalls darf man die belichteten Filme in den Koffer legen (angeblich Durchleuchtung mit höherer Dosis), und wenn, dann nur in Spezial-Schutzbeuteln (X-Ray-Beutel).



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Geld

Die Währung ist seit dem Jahre 1993 der Namibia Dollar (N$) zu 100 Cent (zur Zeit noch wertgleich mit dem südafrikanischen Rand), der mit ca. 0,10 EURO etwas unterbewertet, also fur Touristen günstig ist. N$ 500 dürfen eingeführt werden; die Deviseneinfuhr unterliegt keiner Beschränkung. Wechseln vor Ort ist günstiger als in Deutschland.

Eurocheques werden nicht akzeptiert.
SWIFT-Überweisungen können zu den meisten Banken durchgeführt werden.
Traverller Cheques werden während der Schalterstunden von den meisten Banken eingelöst.



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Gesundheit

Es sind keine Impfungen vorgeschrieben und auch nicht notwendig. Reisende sollten sich jedoch rechtzeitig vor Abreise erkundigen, da sich die Situation ändern kann.

Der Hygiene-Standard ist hoch, Leitungswasser kann fast überall unbehandelt getrunken werden. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung wird vorsorglich empfohlen, weil Namibia keine staatliche Krankenversorgung kennt. Windhoek hat drei Krankenhäuser and einige Apotheken. Ärzte and Zahnärzte stehen im Telefonbuch. Die wenigen Krankheiten, mit denen man rechnen muss kann man durch Vorsorgemassnahmen verhindern.

Im Norden, z. B. im Caprivi Strip oder in Botswana, ist Malaria-Prophylaxe angeraten, besonders während der Regenzeit, die etwa von Dezember bis April währt (der Hausarzt oder ein Tropeninstitut geben aktuelle Auskünfte).

Nicht in Flüssen wie dem Okavango oder Chobe baden (Bilharziose-Gefahr).

Für Wander-Permits muß man sich vom Hausarzt vor der Abreise ein Gesundheitszeugnis ausstellen lassen.



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Kleidung

Warme Kleidung darf ganzjährig nicht fehlen, da es im Hochland durchaus einmal kühl werden kann.

Nicht vergessen: festes Schuhwerk, starke Sonnenbrille, Sonnenschutzmittel, Lippenschutzcreme, Kopfbedeckung and eine Taschenlampe für die Camps! Safari-Kleidung kann man in mehreren Geschäften in Windhoek kaufen.



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Klima

Das Land hat durchschnittlich 300 Sonnentage pro Jahr. Gelegentliche Niederschläge gibt es im (Süd-) Sommer; sie fallen normalerweise als Gewitterschauer am späten Nachmittag oder in den frühen Abendstunden.

Die "kleine" Regenzeit fällt in die Monate September bis Oktober, die, "große" in die Monate Dezember bis April. Der durchschnittliche Niederschlag beträgt 100 mm im Süden, 350 mm im Zentralplateau und bis zu 500 mm im Norden des Landes.

In Namibia sind die Sommertage heiß, mit Temperaturen zwischen 30 C und 40 C. Die höchsten Temperaturen werden in den Monaten Oktober bis Januar gemessen. Die Wintertage während der Monate Juni, Juli, August sind mild bis warm, in der Nacht fallen die Temperaturen jedoch stark ab, manchmal bis unter den Gefrierpunkt.

An der Atlantikküste ist es wesentlich kühler als im Inland, bedingt durch den kalten Benguelastrom. Im Winter werden dort jedoch oft hohe Temperaturen verzeichnet, wenn der Ostwind aus dem Inland blast. Ansonsten sind die Winter an der Küste kühl und feucht. Im Sommer herrschen südwestliche Winde vor, and es ist mild and warm. Der Niederschlag an der Küste ist minimal, unter 20 mm pro Jahr, wobei die Luftfeuchtigkeit wesentlich höher als im trockenen Inland ist.



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Kreditkarten

Visa, Master Card, Diners Club und American Express Kreditkarten werden allgemein akzeptiert. Speedpoint Falilities ermöglichen eine einfache und schnelle Abwicklung.

Besitzer anderer Keditkarten sollten sich vorab mit Ihrer Gesellschaft in Verbindung setzen und klären, in wie weit diese Karten in Namibia akzeptiert werden.

Tankstellen akzeptieren in der Regel keine Kreditkarten.
In den meisten Fällen akzeptieren Lodges, Hotels, Guest Farms und Supermärkte die gängigen Kreditkarten.



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Permits

Zu den meisten Parks in Namibia erhält man nur mit einem Permit Zugang. Dieser Zwang zur Registrierung hat seinen Grund darin, daß man Besucherzahlen steuern möchte. Außerdem soll der Besucher damit über die im Park geltenden Regeln informiert und verpflichtet werden, sie auch einzuhalten.



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Sprachen

Staatssprache ist Englisch. Verkehrssprachen sind Afrikaans und Deutsch sowie die Stammessprachen.



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Tanken

Das Tankstellennetz ist ziemlich weitmaschig, aber ausreichend. In jedem größeren Ort gibt es mindestens eine rund um die Uhr geöffnete Tankstelle ("24 hours"). Vor größeren Touren ins Hinterland sollte man sich über Tankmöglichkeiten vorab informieren. Generell sollten 20-Liter-Reservekanister mit genommen werden, besonders bei Touren ins Kaokoland, Kaudom-Reservat and nach Botswana. Die meisten Tankstellen akzeptieren keine Kreditkarten.



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Telefonieren

Die Vorwahl für Gespräche von Namibia nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043, in die Schweiz 0041; bei der Ortsvorwahl lässt man die 0 weg. Die internationale Vorwahl Namibias ist 00264.



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Unterkünfte

Um sich ein "zweites Standbein" zu verschaffen, bieten einige Farmer ihren Gästen Kost, Logis and diverse Attraktionen an. Etliche Farmer betreiben diesen Tourismuszweig in grossem Stil, andere sind familiär geblieben. Von den etwa 350 landesweit verstreuten Gästefarmen sind 80 im amtlichen Beherbergungsführer nach einem Bewertungssystem aufgeführt.

Gelobt werden die Gästefarmen von fast allen Touristen. Wichtig ist eine frühzeitige Voranmeldung, denn Übernachtungsmöglichkeiten sind nur begrenzt verfügbar.



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Visum

Für Touristen aus Deutschland, Österreich und Schweiz reicht ein Reisepass, der sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muß. Ein Touristenvisum für 90 Tage, wird bei der Einreise am Flughafen oder an den Grenzposten erteilt.



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Zeit

Praktisch gibt es keine Belästigung durch Zeitverschiebung. In unserem Winter ist Namibia unserer Zeit eine Stunde voraus, entsprechend der osteuropäischen Zeit (MEZ plus eine Stunde). Im Meuropäischen Sommer ist die namibische Uhr eine Stunde zurück im Vergleich mit der MESZ (= Mitteleuropäische Sommerzeit). In einigen Naturschutzparks (z. B. Etosha) sind Sonnenaufgang und Sonnenuntergang für Ausfahrt/ Einlass maßgeblich.



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Zoll

Die Formalitäten bei der Einreise werden schnell und ohne Wartezeiten abgewickelt, vorausgesetzt, alle Reisedokumente sind in Ordnung. Persönliche Gegenstände, Sport- und Freizeitausrüstung können zollfrei nach Namibia eingeführt werden.



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